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Die Gemeinde Blunk, direkt am alten Sachsenwall gelegen, wird erstmals in einer Urkunde des Bistums Lübeck vom 27. März 1249 erwähnt. Ab 1342 gab es hier eine Mühle, in der die Bauern von Blunk und die der umliegenden Gemeinden zwangsweise ihr Korn mahlen lassen mussten. Im Jahre 1721 hatten alle Bauern durch eine königliche Anordnung ihre Felder einzukoppeln. Auf diese Weise wurde das auch heute noch weitestgehend erhaltene und landschaftsprägende Knicknetz geschaffen. Durch ein Großfeuer brannte 1836 das Dorf bis auf drei Bauernstellen ab. Bis in das Jahr 1900 hinein wüteten in kurzen Abständen mehrere Feuer in Blunk, so dass nur noch wenig alte Bausubstanz im Ort vorhanden ist.

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Heute ist Blunk eine Landgemeinde mit einer Größe von 1.071 ha und ungefähr 600 Einwohnerinnen und Einwohnern. Mehrere Bauernhöfe und eine Biogärtnerei geben dem Dorf sein ländliches Gepräge. Zu einem neuen Dorfmittelpunkt hat sich ein altes reetgedecktes Bauernhaus entwickelt, das die Gemeinde im Rahmen einer Dorferneuerung gekauft und renoviert hat. Hier werden seit Jahren von einem Storchenpaar Junge aufgezogen. Es wird als Gemeindehaus von den Vereinen und den Blunker Bürgern vielfältig genutzt.Neben einigen Handwerksbetrieben gibt es in der Gemeinde Blunk zwei florierende Gaststätten. Zum Kirchdorf wurde Blunk 1965 durch den Bau einer kleinen Kirche ohne Friedhof. Die Nutzung wurde allerdings im Jahre 2005 eingestellt. Die alte Dorfschule in Blunk wurde 1975 geschlossen, so dass die Kinder in die nahe gelegene Kreisstadt Bad Segeberg zur Schule gehen. Die Gemeinde betreibt einen öffentlichen Kindergarten und es gibt noch eine öffentliche Kindertagesstätte mit Krippe und Nachmittagsbetreuung in privater Trägerschaft.

Das umfangreiche kulturelle Angebot wird durch eine Anzahl von verschiedenen Vereinen und Institutionen wahrgenommen. Das nahe Moor und der See laden zum Wandern, Joggen, Nordic Walking, Rad fahren, Reiten und zu Kutschfahrten ein. Den Blunker See nutzt der Angelverein. Es gibt auch noch einen privaten Angelteich.

bock wiebkeIhre Wiebke Bock
Bürgermeisterin

Blunk im Wochenblatt "Basses Blatt"